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Firmung

Firmung bedeutet „Stärkung“. Der Getaufte soll mit dem Heiligen Geist gestärkt werden, damit er seinen Alltag aus der Taufgnade herausgestalten kann. Firmung ist kein „Entscheidungssakrament“. Nicht wir entscheiden uns für den Dreieinigen Gott, sondern Gott hat sich durch das Geschenk unseres Lebens und der Taufe (=ewiges Leben) für uns entschieden. Ein Leben aus dem Glauben ist also in erster Linie keine eigene Leistung, sondern ein ständiges sich zurück besinnen (re-ligio) auf die ungeschuldete Liebe Gottes zu uns. Wenn wir schuldig geworden sind, wenden wir uns in der Beichte an Gott und empfangen Vergebung. Die Eucharistie ist unsere Wegzehrung an Sonn- und Alltagen.

Aus dieser engen Verbindung mit Jesus leben wir. In der Ehe erhalten wir die Berufung und die Kraft zu einem Leben aus der Weggemeinschaft mit einem anderen Menschen. Im Sakrament der Priesterweihe schenkt Gott dem Priester Anteil an der Leitung, Heiligung und Sendung des Gottessohnes. Im Sakrament der Krankensalbung verbindet sich der leidende Gottessohn mit dem leidenden Menschen und stärkt und heilt ihn seelisch und –so Gott will- körperlich.

Die Firmberwerber werden rechtzeitig vor der Firmung über die Vorbereitung schrifltich informiert!

 

In diesem Zusammenhang weisen wir ausdrücklich auf die Freiheit der heranwachsenden Firmbewerber hin:

Wenn Du Dich kirchlich nicht gebunden fühlst hast Du die Freiheit, Dich zur Firmvorbereitung nicht anzumelden! Du kannst Dich auch nach der Vorbereitungszeit immer noch gegen den Empfang des Firmsakramentes aussprechen!

Für die Feier der Firmung benötigt der Firmbewerber einen Firmpaten der katholisch getauft ist und nicht aus der Kirche ausgetreten sein darf .

Selbstverständlich sind auch Erwachsenenfirmungen möglich. Wenden Sie sich hierzu an einen der Priester oder an das Pfarrbüro.

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